Testbericht – Stichsäge Bosch PST 900 PFL 4


der Koffer

der Koffer

Die Säge wird in diesem stabilemKoffer im klassischen Bosch grün geliefert. Neben der Säge befindet dich ein Sägeblatt mit im Koffer so das man, wenn man noch keine zuhause hat, sich gleich ein Set mit mimmt.

Die Maschine macht einen sehr guten ersten Eindruck. Die unterschiedlichen Elemente lassen sich ohne Probleme und ohne Klemmen gut verstellen. Eben BOSCH Qualität.
Natürlich wurde auch hier schon mal die Maschine, ohne damit zu arbeiten angestellt wobei auch hier keinerlei Mängel aufgetreten sind. Habe ich auch eigentlich nicht anders erwartet.
Die Bosch PST 900 PFL ist mit einem 620  Watt Motor ausgestattet und verspricht eine Schnitttiefe in Holz von 90mm bei Aluminium 15mm und bei Stahl sind es 8mm. Die Schnitte sind schnell und präzise. An kniffligen Ecken freihändig ohne feste Unterlage arbeiten? Kein Problem! Durch die Dämpfung kann man immer noch kontrollierte saubere Schnitte anbringen.
Was ihm bei dem Test als erstes positiv auffiel war das Stellrad zu individuellen Einstellung der Hubgeschwindigkeit und der Pendelhubschalter. Auch bemerkenswert ist das Gebläse zur Beseitigung des anfallenden Staubes.

Absolut praktisch ist das man für den Wechsel eines Sägeblttes keinerlei Werkzeug baucht, sondern das ganz einfach per Hand gewechselt werden kann. Ein weiteres praktisches Feature ist die Power LED, die tatsächlich enorm bei der Orientierung hilft. Am Gerät kann man zusätzlich einen Absaugschlauch anschließen, damit sich die Späne nicht im Umkreis von 3m verteilen. Unten an der Säge ist ein Reservoir für bis zu 6 Sägeblätter integriert. So kann man schnell zwischen verschiedenen Sägeblättern für verschiedene Materialien wechseln. Für eine längere Haltbarkeit des Sägeblattes und einen leichteren Schnitt bei engen Kurven ist die Pendelung 4-stufig einstellbar. Das Bosch Cut-Control-System fungiert als eine Verlängerung des Fußes und wirkt sich positiv auf die Präzision des Schnittes bei langen Geraden aus. Auch größere Gehrungsschnitte konnte das Cut-Control-System positiv beeinflussen. Der Hubweg ist im Vergleich zu Vorgängermodellen deutlich verlängert worden. Er sorgt für störungsfreies Sägen auch bei dickerem Material.


Hinterlasse einen Kommentar zu Vorin Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

4 thoughts on “Testbericht – Stichsäge Bosch PST 900 PFL

  • Carsten

    Hallo,
    nach meiner Erfahrung – 22Jahre als Tischler – geht nichts über eine Bosch (blaue Serie für Profis). Die Dinge gehen einfach nicht kaputt und wenn’s Maschinchen dann älter ist, ab zu ebay, die haben auch nach 15Jahren noch 50% Wert des Neupreises – hab ich so gemacht und mir dann ‘ne neue gekauft.

  • Timo

    Also mit meiner Bosch-Stichsäge bin ich aber absolut zufrieden. Sicher braucht nicht jeder die Akkuversion und hat auch nicht jeder genug Akkus dazu rumliegen, ich denke aber nicht, dass die Kabelvarianten schlechter abschneiden. Daher bekommt die grüne Stichsäge meine absolute Kaufempfehlung.

  • Loba

    Dies ist meine dritte Stichsäge. Nachdem ich mich von ganz unten hoch gearbeitet habe, muss ich mich wirklich fragen, wieso ich mich vorher so gequält habe. Baumarktsägen sind meist wirklich nur für Dachlatten und irgendwie ab geeignet.

    Was mir sehr gut gefällt:
    - Die Säge liegt richtig gut in der Hand
    - sie ist sehr schwingungsarm
    - die Einstellmöglichkeit für den Pendelhub sind sehr gut
    - die Staubabsaugung verdient den Namen auch, da scheint einer bei der Konstruktion mitgedacht zu haben
    - die Gleitsohle läuft richtig gut auf Holz, ich hoffe das bleibt auch so

    Was mir nicht so gut gefällt:
    - die Geschwindigkeitsvorwahl ist im Betrieb praktisch nicht zu verändern, da ganz hinten am Gerät angebracht

  • Vorin

    Ich war gestern auf der Messe Holzhandwerk in Nürnberg und hab mich mal umgesehen in Sachen Stichsäge. Der Fall ist nun so klar, wie ich das nicht erwartet hätte.
    Stichsägen im Profibereich gibt es viele…..

    Nach dem nun die beiden Marken für Holzwürmer (Festool und Mafell) fast zeitgleich eine neue Stichsäge rausbringen, habe ich mal die Maschinen von allen Profimarken angeschaut.

    Festool hat sehr viel Elektro-Schnick-Schnack dran, den wohl kaum einer braucht. Discolicht und 4 verschieden Schalter sowie eine elektroniosche Motorsteuerung- ob sich das wirklich durchsetzt? Bei mir wohl nicht! Bosch hat die Tradition im Stichsägen-Profi-Markt jedoch gibt es wohl schon technisch bessere Geräte. Makita und Dewalt bieten auch Stichsägen an, die jedoch von den technischen Raffinessen eher in richtung der alten Bosch gehen.

    Jedoch als ich die Mafell P1cc gesehen hatte war für mich die Sache klar! Der Standard-Lieferumfang enthält einen Kreisschneider, einen Schienenadapter, eine Tischverbreiterung, einen Parallelanschlag, Sägeblätter, usw…. Absaugstutzen und Spähneabweiser sind eh dabei. Die Maschine wurde “live” vorgeführt und jeder der wollte konnte damit arbeiten.
    Ich habe einen Schnitt auf der Mafell-Führungsschiene gemacht in einer 38mm starken Arbeitsplatte. Der war sowas von rechtwinklig und gerade, dass ich das kaum glauben konnte.
    Dann hat der Mitarbeiter von Mafell noch das Kreisschneiden gezeigt… tadelloser Kreisausschnitt aus einer furnierten Spanplatte. Die Schnittfläche war 100%ig im rechten Winkel zur Plattenoberseite.
    ZU guterletzt wurde dann gezeigt wie man im Handumdrehen Ausschnitte für Hohlraumdosen aus OSB-Platten auschneidet.